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Besenreiser-Entfernung

Besenreiser, Blutschwämmchen, oberflächliche Angiome oder Hämangiome, erweiterte Äderchen (umgangssprachlich "geplatzte Äderchen") im Gesicht, rote Narbenareale, Couperose, Rosacea

Besenreiser

Besenreiser sind Erweiterungen kleinster venöser Gefäße, die meist in Folge einer Bindegewebsschwäche in oberflächliche Hautbereiche eingedrungen sind und so von außen deutlich sichtbar werden. Diese Gefäßzeichnungen werden so genannt, weil sie dem Besenreisig ähnlich sehen. Je nach Durchmesser und Hautareal sind bläuliche bis dunkelblaue Äderchen oder sehr feine hellrote Äderchen vorhanden die dann als flächige Hautrötung erscheinen, wie z.B. bei den sogenannten ‚roten Bäckchen' (= feinste rötliche Gefäßstrukturen im Wangen- und Nasenbereich: Couperose / Rosacea)

Der Begriff Besenreiser wird vorwiegend für die erweiterten Gefäße an den Beinen benutzt. Hier muss zunächst geklärt werden, ob die vorhandenen Besenreiser im Rahmen einer tieferliegenden Venenschwäche aufgetreten sind. Hierzu ist ggf. eine Venenuntersuchung (LRR- u. Ultraschalldoppleruntersuchung) beim Phlebologen erforderlich. Dort werden dann auch zunächst die Besenreiser mit größerem Durchmesser mit Hilfe der Verödung (=Sklerosierung) entfernt. Danach bleiben die feineren, rötlichen Gefäße übrig, die mit Hilfe der Laserbehandlung sehr gut entfernt werden können.

Falls keine tieferliegende Venenschwäche vorliegt, haben die Besenreiser eine rein kosmetische Bedeutung und können direkt mit der Laserbehandlung entfernt werden.

Blutschwämmchen

Blutschwämmchen sind knäuel-ähnliche Gefäßansammlungen, die so oberflächlich in der Haut liegen, dass sie oftmals nach außen vorgewölbt erscheinen. Angiome und Hämangiome sind Gefäßanomalien ähnlich den Blutschwämmchen, doch sie liegen in tieferen Hautebenen und erscheinen nicht rot, sondern meist dunkelrot bis purpurn. Teleangiektasien sind erweiterte Gefäße vorwiegend im Gesichtsbereich. Sie werden häufig auch ‚geplatzte Äderchen' genannt. Auch im Gesamtbild der Rosacea zeigen sich im Hautbild diese Teleangiektasien, die mit Hilfe der Lasertherapie leicht entfernt werden können.

Die Spider Naevi = Spinnengewebsmale sind einzeln meist im Gesicht auftretende rötliche Hautveränderungen. Hierbei handelt es sich um ein zentral sichtbares dickeres Gefäß von dem spinnengewebsartig feinste kleine Verästelungen ausgehen.

Bei roten Narbenarealen sind verstärkt feine Gefäßzeichnungen sichtbar, die den Narbenverlauf dadurch auffällig erscheinen lassen. Gleiches gilt für die ‚roten Schwangerschaftsstreifen' oder rötlich erscheinende Striae. Diese Rötungen sind aufhellbar so dass ein ästhetisch wesentlich verbessertes Hautbild erzielt wird und die Narben nicht mehr auffällig sind.

Wie werden diese Gefäßzeichnungen entfernt?

Mit Hilfe der KTP-Lasers werden kurze Lichtpulse im grünen Spektralbereich abgegeben. Dieses Licht durchdringt die obersten Hauschichten ohne dass es zu Blutungen kommt. In den kleinen Blutgefäßen wird die Energie vom roten Blutfarbstoff absorbiert. Die Gefäße erwärmen sich kurzzeitig, was zu einem Schrumpfeffekt führt. Die Gefäßwände ‚verkleben' miteinander, so dass das Gefäß an der behandelten Stelle verschlossen wird. Der Behandlungseffekt ist bereits während der Behandlung deutlich erkennbar. Bei den früher durchgeführten Farbstofflaser-Behandlungen wurden die Gefäßwände zerstört und es kam zu Blutergüssen und blauen Flecken für üblicherweise 14 Tage. Bei der heutigen KTP-Laser-Behandlung ist mit einer leichten Hautrötung für ca. 2 Tage zu rechnen. Zur kompletten Entfernung sind je nach Auspräggrad nur wenige Behandlungen (1-3) erforderlich.

Einige Beispiele:

gesicht_a1 gesicht_c
gesicht_d1 arm_adern

Hier ein vorher-nachher Beispiel:

Blutschwämmchenv Blutschwämmchenn
Äderchen Äderchen
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